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Veröffentlicht am Mittwoch, 11. März 2009 vom Autor Investment

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein Haus, was in der Regel noch mit Krediten belastet ist und plötzlich tritt ein größerer Schaden durch ein Elementarereignis (Sturm, Feuer und der gleichen) ein. Sind Sie dann nicht ausreichend versichert, ist es oft der finanzielle Ruin.

Helfen kann hier nur eine Wohngebäudeversicherung. Sie zählt für den Hausbesitzer zu den wichtigsten Sachversicherungen.

Im Angebot der meisten Versicherer sind dazu Standardpakete, wo Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden eingeschlossen werden. Über Zusätze sind auch Sonderleistungen, wie Hochwasser, Aufräumarbeiten, Überspannschutz, oder Feuerwehreinsatz mit versicherbar. Hier muss jeder Versicherungsnehmer entscheiden, was er benötigt und was nicht.
Versicherungsschutz haben alle fest mit dem Gebäude verbundenen Teile. Auch kleinere Nebengebäude können im Vertrag mit aufgenommen werden.

Der Versicherungsschutz gilt immer bis zur vereinbarten Versicherungssumme. hier gibt es für Wohngebäudeversicherungen eine Besonderheit. Es wird in der Regel zum gleitenden Neuwert versichert. Das bedeutet, dass bei der Antragstellung das Haus mit allen festen Teilen auf den Versicherungswert von 1914 umgerechnet wird. Durch einen Baukostenindex erfolgt dann jährlich eine entsprechende Anpassung. Wenn Sie für Ihr Haus die richtigen Ausgangswerte angegeben haben, ist es im Schadensfall immer zum Neuwert versichert, weil dieser über den Baukostenindex mit verändert wird.

Bei gleicher Absicherung kann der Beitrag zwischen den Versicherern erheblich abweichen, so dass immer ein gründlicher Versicherungsvergleich erfolgen sollte. Besonders bei Gebäudeversicherungen, wo die Schäden oft hoch sind, sollten die Versicherer auch bezüglich der raschen Schadensregulierung mit geprüft werden.